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15.08.2005 / Inland / Seite 9

Ermittlungen gegen Chef der Commerzbank

Verdacht auf Geldwäsche im Zusammenhang mit dubiosen Rußland-Geschäften

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt wegen des Verdachts der Geldwäsche nun auch gegen Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller. Das bestätigte die zweitgrößte deutsche Privatbank am Wochenende in Frankfurt am Main. Allerdings versucht das Institut, die Ermittlungen kleinzureden. Aufsichtsrat und Vorstand hätten »kein Verständnis für die Erweiterung des Verfahrens«, hieß es. Die Bank gehe von einer »vollständigen Entlastung« von Vorstandschef Müller aus. Sie sei zuversichtlich, daß auch die Prüfung der Finanzaufsicht (BaFin) dazu beitragen werde.

Die Ermittler verdächtigen aktuelle und ehemalige Mitarbeiter des Bankkonzerns der internationalen Geldwäsche. Über Konten der Commerzbank sollen sie in den 90er Jahren veruntreutes Geld aus dem Verkauf staatlicher russischer Telekommunikationsunternehmen gewaschen haben. Im Juli wa...

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