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10.08.2005 / Sport / Seite 16

Traurig oder froh?

Das Mysterium des Hammerwerfens: Markus Esser im Interview

Klaus Weise, Helsinki

* Markus Esser (25) brachte als WM-Vierter im Hammerwerfen in Helsinki eins der bislang besten deutschen Resultate zustande. Er gilt als Mann der Zukunft.

F: Überwiegt die Freude über den Vorderrang oder der Ärger übers verpaßte Edelmetall?

Daß ich hier Vierter werden könnte, hätte ich nie gedacht. Aber wenn am Ende 19 Zentimeter zu Bronze fehlen, dann ärgert man sich zumindest für den Moment ein bißchen. Einerseits froh, andererseits total traurig. Aber der Moment geht schnell vorbei. Ich habe mir nichts vorzuwerfen.

F: Eigentlich werfen Sie immer mit Piratenkopftuch. Das hätte doch gut zu Finnland gepaßt. Warum traten Sie hier mit blankem Schädel an?

An sich ist das mein Markenzeichen. Irgendwie bin ich ohne gar nicht richtig ich. Aber bei großen interna...







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