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27.07.2005 / Inland / Seite 4

Abschiebungswelle rollt

Todesgefahr für Flüchtlinge aus Afghanistan und Iran

Ulla Jelpke

Die gegenwärtige Terrorismushysterie schlägt sich nicht nur in ständigen Forderungen nach Gesetzesverschärfungen nieder, sondern führt auch zu einem Meinungsklima, das von den Behörden gnadenlos zu Abschiebungen ausgenutzt wird. Proteste von Menschenrechtsorganisationen werden meist übergangen, obwohl den Betroffenen in Ländern wie Afghanistan und Iran Todesgefahr droht.

Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Kirche, Pastorin Fanny Dethloff, wandte sich Dienstag gegen die jüngst in Hamburg vollzogenen Abschiebungen von einzelnen Männern nach Afghanistan. Die Sicherheitslage werde von Militärs und NGOs gleichermaßen als nicht ausreichend bezeichnet. »In dieser Situation anzukündigen, daß Ehepaare nach Afghanistan abgeschoben werden sollen, mißachtet jedes Gebot der Humanität«, erklärte die Pastorin. Der Ruf der Stadt Hamburg nähme Schaden, stellt Dethloff fest, »wenn jugendliche unbegleitete Flüchtlinge regelmäßig älter gemacht, die Aufnahmequoten...

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