Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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02.07.1998 / Ausland / Seite 0

Kleiner Gendarm

Konflikt in und um Guinea-Bissau hat verschiedene Wurzeln

Aly Ndiaye

Seit dem 7. Juni liefern sich in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Guinea-Bissau Regierungstruppen, die von Einheiten aus den beiden Nachbarländern Senegal und Guinea-Conakry unterstützt werden, und Putschisten, die vom früheren Armeechef Ansumane Mané angeführt werden, schwere Kämpfe.

Angezettelt wurde der Aufstand in dem kleinen westafrikanischen Land von General Ansumane Mané, nachdem dieser durch den Staatspräsidenten von seinem Amt als Stabschef abgesetzt und durch General Humberto Gomes ersetzt worden war. Mané war in Verdacht geraten, die Rebellen des senegalesischen Mouvement des Forces Democratiques de Casamance (MFDC) mit Waffen versorgt zu haben.

Während die Regierung in Conakry ihre 500 Mann wohl aus Angst vor einem Übergreifen der Revolte auf das eigene Land nach Bissau schickte, hat Senegal ein direkteres Interesse für seine Einmischung in den Konflikt: Der MFDC kämpft seit Anfang der 80er Jahre für die »Unabhängigkeit« der Casama...

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