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19.01.2005 / Inland / Seite 4

Differenzen bleiben bestehen

Innerlinke Diskussion in Hamburg über den Widerstand gegen US-Besatzung im Irak

Walter Brenten

Im November 2004 hatte Heinz Stehr, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), in der Wochenzeitung UZ den bewaffneten Widerstand im Irak als reaktionär verurteilt und die Beteiligung der Irakischen Kommunistischen Partei (IKP) an der Übergangsregierung in Bagdad verteidigt. Dafür wurde er von Rüdiger Göbel in der jW als »Kollaborateur mit den Kollaborateuren« scharf kritisiert. Seitdem ist die Debatte über die Einschätzung des irakischen Widerstandes in der DKP und der Antikriegsbewegung nicht verstummt. So war es nicht überraschend, daß sich am Montag abend gut 70 interessierte Besucher im Hamburger Gewerkschaftshaus zur Diskussionsveranstaltung »Besatzung, Widerstand, Terror« mit Stehr und Göbel einfanden.

Die stetige Verschlechterung der humanitären und sozialen Lage nach zwei US-Kriegen seit 1991 und den mörderischen Sanktionen mit mehr als 1,5 Millionen Toten seien wesentlicher Grund für die weitverbreitete Ablehnung der Besatzung, ...

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