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31.03.2004 / Ausland / Seite 7

Hungern gegen Coca-Cola

Kolumbien: Konzern verfügte Massenentlassungen. Gewerkschafter setzten neue Verhandlungen durch

Harald Neuber

Elf Tage hielten 30 Arbeiterinnen und Arbeiter an acht Standorten des Coca-Cola-Konzerns in Kolumbien einen Hungerstreik durch. Von Beginn an wurde die verzweifelte Aktion der in der Lebensmittelgewerkschaft SINALTRAINAL Organisierten durch die Leitung von Panamco-Colombia, einem Subunternehmen des Getränkeriesen, ignoriert. Erst durch den wachsenden internationalen Druck lenkte die Panamco-Führung Anfang der Woche ein, um mit einer Delegation von Gewerkschaftsvertretern zu Verhandlungen zusammenzutreffen.

Hintergrund des seit geraumer Zeit schwelenden Konfliktes ist die andauernde massive Verletzung internationaler Arbeits- und Gewerkschaftsrechte durch den Coca-Cola-Konzern und seine Tochterunternehmen in Lateinamerika. In der Region hat der Mutterkonzern aus Atlanta in den vergangenen Jahrzehnten ein wahres Netzwerk von Abfüllfabriken errichtet. Das Geschäft, so scheint es, ist rentabel: Südlich des Rio Bravo wird weniger Lohn bezahlt, und die Rech...

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