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13.09.2003 / Inland / Seite 6

Bombe gegen Synagogenbau

München: Neonazis planten Anschlag. Verbindung zu dubioser Bürgervereinigung

Nick Brauns

Die in den vergangenen Tagen verhafteten Neonazis hatten neben der Münchner Baustelle für eine neue Hauptsynagoge möglicherweise noch andere Ziele im Visier. Dies ergaben am Freitag Ermittlungen der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, sagte zum geplanten Anschlag auf die Feier zur Grundsteinlegung am 9.November: »Nicht ein Gebäude oder die Baustelle waren das Ziel des Anschlags, sondern Menschenleben.« Es war allerdings am Freitag noch unklar, ob die Neonazis lediglich den Bauplatz verwüsten oder die Bombe während der Grundsteinlegung zünden wollten, an der auch Bundespräsident Johannes Rau und der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, teilnehmen werden.

Die Generalbundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bildung einer terroristischen Vereinigung übernommen. Inzwischen sind sechs Tatverdächtige...

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