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29.02.2020 / Inland / Seite 5

Kein Rettungsplan

Dresden: Krankenhaus soll nach Vorschlägen privater Beraterfirma flott gemacht werden. Verdi befürchtet Personalabbau

Steve Hollasky

Der von der Stadtspitze am Mittwoch beschlossene Prozess zur finanziellen Sanierung des Dresdner Klinikums sorgt bei Beschäftigten und der zuständigen Gewerkschaft für ernste Gesichter. Daran ändert auch die Schlagzeile der Dresdner Neuesten Nachrichten nichts, in der es am Donnerstag hieß, es sei ein »Rettungsplan für das Städtische Klinikum Dresden« beschlossen worden.

Mehr als 80 Prozent der Dresdner Wahlberechtigten stimmten 2012 in einem Bürgerentscheid für den Erhalt der Krankenhäuser in Friedrichstadt und Neustadt als städtische Eigenbetriebe. Die Stadtratsfraktionen von CDU, FDP und den Grünen forderten damals eine Umwandlung der beiden Häuser in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH). Die Gegner dieses Vorhabens erkannten darin die Vorbereitung einer Komplett- oder Teilprivatisierung und den Versuch den Geltungsbereich des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD), nach dem die Beschäftigten bezahlt werden, zu verla...

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