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22.02.2020 / Thema / Seite 12

Kitt der Klassengesellschaft

Rassismus muss als ein soziales Verhältnis begriffen werden

Wulf D. Hund

In der deutschsprachigen Diskussion wird Rassismus häufig als »Vorurteil« behandelt: von »Einheimischen« gegen »Ausländer«, »Einwanderer« und »Fremde« oder von »Weißen« gegen »People of Color«. Außerdem gelten die jeweiligen Vorurteile oft weitgehend als Bestandteil einer rechten Ideologie. Bei ihrer Bestimmung spielt in der Regel der Bezug auf die Kategorie »Rasse« eine zen­trale Rolle. Wenn der nicht klar auszumachen ist, heißt es eben, die diskriminierten anderen würden – zum Beispiel als Muslime – »rassisiert«.

Alle drei Herangehensweisen sind unzureichend, häufig problematisch und gelegentlich auch einfach falsch. Rassismus ist die längste Zeit seines Bestehens ohne »Rassen« ausgekommen. Die Vorstellung von diesen entstand erst im Gefolge des Kolonialismus, und ein entsprechendes Begriffssystem wurde nicht vor der Moderne entwickelt. Historisch hat sich Rassismus sehr unterschiedlicher Formen der Diskriminierung bedient (und das hat sich bis heute ni...

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