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23.05.2003 / Ausland / Seite 16

Zweitverwertung

Angola und Moçambique buhlen um Investitionen der einstigen Kolonialmacht Portugal

Mario de Queiroz (IPS)

In Afrika droht ein Wettlauf ehemaliger portugiesischer Kolonien um die Gunst von Investoren aus dem einstigen Mutterland. Insbesondere Moçambique beklagt gegenwärtig eine massive Abwanderung portugiesischer Privatinvestoren, die ihre Geschäfte auf der Suche nach neuen Gelegenheiten in das erst jüngst befriedete Angola verlagern. Seitdem die Rebellen der Bewegung für die totale Unabhängigkeit Angolas (UNITA) ihre Waffen niedergelegt haben und nach mehr als zwei Jahrzehnten Krieg wieder Frieden in Angola eingekehrt ist, hat sich das 18 Millionen Einwohner zählende Land an der Westküste Afrikas zum bevorzugten Ziel portugiesischer Unternehmen entwickelt.

Die Rechnung bezahlen derzeit die rund 22 Millionen Moçambiquaner, die bislang in der Gunst portugiesischer Investoren weit vorne gelegen hatten. Nach dem Ende des moçambiquanischen Bürgerkriegs im Jahre 1993 und der überraschend friedlichen demokratischen Koexistenz der regierenden Front für die Befreiu...

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