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31.12.2019 / Inland / Seite 5

Strom frisst Regelsatz

Teuer wie nie: Die Energiepreise steigen vielerorts. Für Bezieher von Hartz IV und Sozialhilfe ist das alarmierend

Susan Bonath

Wie macht man Arme ärmer? Ganz einfach: Man passt sogenannte Beihilfen nicht den steigenden Preisen an. Bezieher von Sozialhilfe und Hartz IV bekommen das nicht nur bei der Wohnungsmiete zu spüren, sondern auch bei den Stromkosten. Während sie ab Januar genau 1,9 Prozent mehr zum Begleichen ihrer Rechnungen erhalten, erhöhen rund zwei Drittel der Grundversorger ihre Preise im Schnitt um sechs, regional sogar um bis zu 15,1 Prozent, wie das Vergleichsportal Verivox zu Wochenbeginn informierte. Zu günstigeren Anbietern wechseln können die Betroffenen meist nicht. Denn die prüfen die Bonität ihrer künftigen Kunden penibel.

Am kräftigsten langen die Stromversorger in Hessen mit einer Erhöhung um rund 6,6 Prozent zu. In Herborn fordern die Stadtwerke sogar 15,1 Prozent mehr als bisher. Für drei- bis vierköpfige Familien mit einem mittleren Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden bedeutet das laut Verivox einen Kostenanstieg um rund 200 auf 1.457 Euro. Auch i...

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