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21.10.2019 / Ausland / Seite 6

Imperien haben keine Freunde

Die USA lassen ihre kurdischen Verbündeten in Syrien im Stich

Mumia Abu-Jamal

Der damalige US-Präsident George W. Bush entfesselte 2003 mit der Operation »Shock and Awe« (Schrecken und Furcht) einen Krieg gegen die von Saddam Hussein und seiner Baath-Partei regierte Republik Irak. Vorgeschobener Kriegsgrund war die Lüge von im Irak angeblich vorhandenen »Massenvernichtungswaffen«. Nach dem militärischen Sieg der von den USA angeführten Truppen der »Koalition der Willigen« war das nördliche Territorium Iraks – heute die »Autonome Region Kurdistan« – das einzige Gebiet, in dem sich die US-Armee relativ sicher bewegen konnte.

Der Einmarsch in Irak, der als der größte Fehler in der Geschichte der US-Außenpolitik angesehen wird, löste eine Welle von Katastrophen, Chaos und Unzufriedenheit im gesamten Nahen Osten aus.

Notgedrungen nutzten die Kurden die katastrophale Entwicklung zu ihrem Vorteil und festig...

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