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24.09.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Entlastung – aber wie?

Bewegung für Entlastung in der Pflege hatte viele Erfolge. Nun fehlt eine Strategie

Steve Hollasky

Als die Beschäftigten des Berliner Krankenhauses Charité 2015 ihren »Tarifvertrag Gesundheitsschutz« erkämpften, waren sie Vorreiter. »Mit der zentralen Forderung nach mehr Personal haben wir gesundheitspolitisch, aber auch gewerkschaftlich, Maßstäbe gesetzt«, sagte David Wetzel, Krankenpfleger an der Charité und aktiv in der Betriebsgruppe der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), vor einigen Tagen im Gespräch mit junge Welt. Seit 2015 sorgt die Bewegung von Schwestern und Pflegern dafür, dass die Themen Personalmangel, Effizienzdenken und Profitstreben in der Pflege nicht mehr zu überhören sind. Nie zuvor sei es einer gewerkschaftlichen Kampagne gelungen, derart »viel gesellschaftliche Aufmerksamkeit« zu bekommen, hält der Verdi-Geschäftsbericht für die Jahre 2015 bis 2018 fest.

Seit der Einführung der Fallpauschalen 2004 decken Krankenhäuser ihre Kosten nicht mehr, indem sie Geld nach Liegedauer der Patienten beziehen. Sie erhalten an der jewe...

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