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24.09.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Thomas Cook Group« ist pleite

Britischer Reisedienstleister hat Betrieb eingestellt. Weltweit 21.000 Beschäftigte betroffen. Hunderttausende Touristen gestrandet

Die Bemühungen zur Rettung des britischen Reisekonzerns »Thomas Cook Group« sind am Sonntag abend gescheitert, nachdem die Regierung in London eine Finanzierungsbitte über 150 Millionen Pfund (knapp 170 Millionen Euro) abgelehnt hatte. Eine so hohe Summe hätte eine »moralische Gefahr« dargestellt, argumentierte Premierminister Boris Johnson. Auch die Anwerbung neuer Investoren scheiterte. Daher teilte das Unternehmen am Montag morgen mit, einen Insolvenzantrag stellen zu wollen. Der Betrieb wurde umgehend eingestellt. Weltweit sind etwa 600.000 Reisende gestrandet.

Kritik an der britischen Regierung kam von der Transportgewerkschaft TSSA, die sie für den Verlust von weltweit 21.000 Arbeitsplätzen, davon 9.000 in Großbritannien, verantwortlich macht. Dass die Regierung die Beschäftigten lieber hängenlasse, als »Thomas Cook« zu retten, sei »beschämend und falsch«, sagte TSSA-Chef Manuel Cortes am Montag. Die Gewerkschaft suche nun das Ges...

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