Gegründet 1947 Dienstag, 28. Januar 2020, Nr. 23
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14.09.2019 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Zuhause ist kein Postkartenidyll«

Gespräch mit Michael Girke. Über unverhoffte Wiedersehen, antizyklische Comebacks und das Überleben im Alltag

Ulrich Kriest

Michael, zwei Jahre nach deiner Jetzt!-Kompilation »Liebe in großen Städten (1984–1988)« überraschst du jetzt mit dem ersten regulären Jetzt!-Album, »Wie es war«. Die Popgeschichte ist zwar reich an ungewöhnlich langen Veröffentlichungspausen, aber deinen Fall finde ich doch besonders. Hast du als Musiker privatisiert oder die ganzen Jahre für die Schublade geschrieben? Und dann noch: Ich habe mal nach deinen Veröffentlichungsbiographien geguckt. Ich persönlich habe dich als Filmkritiker kennen- und schätzen gelernt. War die Musik also, wie man so sagt, passé?

Eine 30 Jahre lange Pause – was für eine herrlich verschrobene, legendentaugliche, auch zu allerlei Spekulationen über die Ignoranz oder Boshaftigkeit der Musikwelt einladende Geschichte. Leider kann ich sie nicht erzählen. Mein Verhältnis zur Musik war irgendwann so gut wie tot. Schuld war … Das ist viel zu lang, zu verwickelt, um es hier zu erwähnen. Ich schrieb immer schon lieber, versuchte, dara...

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