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20.05.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Boykotteur wider Willen

Technische und finanzielle Schwierigkeiten verzögern Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Jerusalem

Knut Mellenthin

Die Boykott-Bewegung gegen Israels illegale Besetzung der Westbank und Ostjerusalems (BDS) feiert einen großen Erfolg: Der französische Bahnbaukonzern Alstom hat sich aus der Ausschreibung für Jerusalems zweite Straßenbahnlinie zurückgezogen. Über diesen Schritt berichtete die palästinensische Website Electronic Intifada am 13. Mai.

Grundlage der Meldung war zunächst nur ein Brief der israelischen Firmen Dan Public Transportation und Electra Ltd., die mit Alstom ein Bieterkonsortium gebildet hatten, an Premierminister Benjamin Netanjahu. Sie baten in ihrem Schreiben vom 11. Mai, einen Tag vor Ende der Ausschreibung, um eine Fristverlängerung für die Einreichung ihres Angebots. Als Grund gaben sie an, dass ihnen der französische Partner am 10. Mai überraschend seinen Ausstieg aus dem Konsortium mitgeteilt habe. Die von Alstom vorgetragenen Argumente seien »insgesamt im israelisch-palästinensischen Konflikt begründet«. Demzufolge würden die Ausschreibung un...

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