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21.02.2019 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

In den Tod gehetzt

Zu jW vom 15.2.: »Online extra: ›Sie werden den Sieg über uns voll auskosten‹« (dieser Artikel erschien nur im Internet)

Die Stasi-Verwürfe, mit denen mein Mandant Gerhard Riege in den Tod gehetzt wurde, waren folgende: Nachdem ihm 1958 wegen seines Promotionsthemas »Staatsbürgerrecht der BRD« eine Forschungsreise zur Uni Köln gestattet worden war, verlangte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) einen Bericht. Er schrieb, dass die zeitgleiche Atomaufrüstungsdebatte des Bundestags, namentlich die Forderungen der Abgeordneten Georg von Manteuffel-Szoege (CSU) und Herbert Schneider (Deutsche Partei) nach »Ausrottung des Bösen mit Atomwaffen« und präventiven »Atombomben auf Meißen und Naumburg«, auch bei konservativen Juristen mehr Missfallen ausgelöst habe als aus den Westmedien erkennbar. Sonst nichts. Bei dem von Joachim Gauck entdeckten »einen Fall einer negativen Beurteilung eines Jenaer Unimitarbeiters« hatte er 1959 dessen Vorwü...

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