Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Mittwoch, 22. Mai 2019, Nr. 117
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
16.02.2019 / Feuilleton / Seite 11

Die totgeschwiegenen Geschichten

Warum der Kampf für einen indigenen Film gerade von Frauen gewonnen wurde: Die Sektion »NATIVe«

Grit Lemke

»If she can see it, she can be it« ist das alte Motto des feministischen Films. Über die (Un)Sichtbarkeit von Frauen auf den Leinwänden ist viel geschrieben worden, ein Umdenken auch auf der Berlinale allenthalben spürbar. Es geht darum, dass es in einer komplett medial geformten Welt schwer bis unmöglich ist, eine eigene Identität zu entwickeln, wenn es für diese keine Bilder gibt und die eigene Geschichte nicht erzählt wird. Dies betrifft auch indigene Völker. Die Sektion »NATIVe«, mittlerweile ein Treffpunkt von deren internationaler Filmszene, zeigt in diesem Jahr mit einem Fokus auf der Pazifikregion, warum ihre Geschichten zusammengehören: Es geht um indigene Frauen und ihren maßgeblichen Beitrag dazu, dass es heute überhaupt so etwas wie den indigenen Film gibt.

Interessanterweise sind es in zwei zentralen Arbeiten die Kinder der Pionierinnen, die das Werk ihrer Mütter erforschen und hinterfragen. Hepi Mita benennt im Untertitel der Ode an seine Mu...

Artikel-Länge: 3687 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €