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04.02.2019 / Inland / Seite 5

SPD prescht vor mit Grundrente

Sozialminister stellt Konzept gegen Altersarmut vor. Union beklagt Vertragsbruch

Ein leichtes Zucken am Kabinettstisch: Der eine oder andere SPD-Bundesminister entdeckt dieser Tage sein sozialdemokratisches Gewissen. Nach Forderungen von Finanzminister Olaf Scholz, den Spitzensteuersatz anzuheben – woraufhin aus Unionskreisen direkte Ablehnung zu vernehmen war –, hat nun Sozialminister Hubertus Heil nachgelegt. Bis zum 1. Januar 2021 soll die Grundrente in Kraft treten und drei bis vier Millionen Geringverdienern zugute kommen. Das verkündete Heil in der Bild am Sonntag (BamS), die mit »Neue Respekt-Rente« aufmachte.

Für die Betroffenen soll die Rente um bis zu 447 Euro monatlich erhöht werden, so der Plan. Dieser Höchstbetrag soll für diejenigen gelten, die stets auf Mindestlohnbasis verdient haben. Gelten soll dies allerdings nur für diejenigen, die 35 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung vorweisen können. Angerechnet werden sollen Kindererziehungs- und Pflegezeiten sowie Beschäftigungsjahre in Teilzeit.

Insgesamt so...

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