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20.11.2018 / Ausland / Seite 6

Im Schatten der Besatzung

An der Grenze zu den Golanhöhen bauen syrische Tscherkessen ihre Dörfer wieder auf

Karin Leukefeld, Kuneitra

Von Damaskus führt die Autobahn nach Kuneitra Richtung Südwesten. Die Orte am Wege sind nur teilweise und wenn, dann überwiegend in den Randgebieten vom Krieg zerstört. Die meisten Ruinen sind in Muadamija zu sehen, während sich in Dschdeida Artus die Menschen in den Straßen um die Marktstände und in Geschäften drängen. Es ist Donnerstag, man kauft für das bevorstehende Wochenende ein, das mit dem muslimischen Feiertag am Freitag beginnt. Auch wenn die Preise hoch und die Einkommen gering sind, bleibt noch immer Geld, um sich mit Obst und Gemüse, Reis und Brot zu versorgen. Es gibt sogar wieder Milch zu kaufen, doch auf Fleisch verzichten die meisten Familien, es ist zu teuer.

Als der Wagen an einer Kreuzung zum Stehen kommt, singen in einer nahegelegenen Schule die Kinder die syrische Nationalhymne. Bilder von Präsident Baschar Al-Assad und von getöteten Soldaten der syrischen Armee hängen an Häusern und sind über die Straße gespannt. »Eine arabische Nat...

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