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02.01.2003 / Ansichten / Seite 2

Kuba und der Krieg gegen den Terror: Washington den Spiegel vorgehalten?

jW sprach mit Rodolfo Dávalos Fernández ist Präsident der kubanischen Rechtsanwaltsvereinigung »Bufete Internacional«

Harald Neuber, Havanna

* Der Experte für internationales Recht wird auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2003 am 11. Januar in Berlin über die US-Außenpolitik gegenüber Kuba und Washingtons »Krieg gegen den Terrorismus« referieren


F: Washington hat die Anschläge vom 11. September 2001 zum Anlaß genommen, einen sogenannten Krieg gegen den Terrorismus zu beginnen. Allerdings haben nicht wenige Beobachter die US-Außenpolitik für die Aggression verantwortlich gemacht und auf den Teufelskreis von Aktion und Reaktion hingewiesen. Mit Recht?

Ein solcher Bumerang-Effekt ist nicht von der Hand zu weisen. Terrorismus in seinen verschiedenen Formen ist über Jahrzehnte ein fester Bestandteil nicht nur der US-Politik gewesen; hier ist er jedoch besonders deutlich zutage getreten. Viele Staaten haben die terroristischen Methoden US-amerikanischer Außenpolitik seit dem Zweiten Weltkrieg zu spüren bekommen; besonders Kuba. Derzeit dominiert die Phrase des Krieges gegen den Terrorismus die ...




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