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22.08.2018 / Ausland / Seite 7

Anfang vom Ende?

In den »Volksrepubliken« des Donbass sind die geplanten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen offenbar verschoben worden

Reinhard Lauterbach

Nach Darstellung mehrerer russischer Medien sind die ursprünglich für November geplanten Wahlen in den »Volksrepubliken« Donezk und Lugansk auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Die Berichte, darunter bei der Wirtschaftsagentur RBK und im seriösen Kommersant, berufen sich auf Insider im Kreml und hochgestellte Vertreter der Donezker Regierung, nennen aber keine Namen. Eine offizielle Bestätigung aus Donezk gab es bisher nicht. Im Kommersant heißt es, die Absage der Wahlen solle bei dem am heutigen Mittwoch stattfindenden Treffen der Minsk-Kontaktgruppe bekanntgegeben werden.

Ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten. Doch es gibt indirekte Hinweise darauf, dass die Wahlen tatsächlich verschoben worden sind. Schon früher im Sommer hatten nämlich die Parlamente in Donezk und Lugansk ihre eigenen Legislaturperioden auf fünf und die Amtszeiten der Republikchefs Alexander Sachartschenko und Leonid Pasetschnik auf sechs Jahre verlängert. Offizielles Argument dafür ...

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