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17.07.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Mitbestimmung passt nicht ins Weltbild

Augsburger Verlag will Betriebsratsvorsitzendem fristlos kündigen

Stefan Thiel

Die Weltbild GmbH hat offensichtlich ein Problem mit der Mitbestimmung. Wie die Gewerkschaft Verdi am 9. Juli mitteilte, will das Augsburger Verlags- und Versandhandelsunternehmen den Vorsitzenden des Betriebsrates loswerden. Hierzu hat die Geschäftsführung beim zuständigen Arbeitsgericht ein sogenanntes Zustimmungsersetzungsverfahren beantragt, um die fristlose Kündigung des Betroffenen auch gegen den Willen der Interessenvertreter durchsetzen zu können.

Als Hintergrund für dieses Vorgehen kommt für Verdi nur »das Ablenken von den dramatischen Managementfehlern bei Weltbild und die Einschüchterung der Belegschaft in Frage«. Um die »planlosen Strategien des Gesellschafters Droege aus Düsseldorf gegen jede Vernunft und den Wi...

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