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20.06.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Vertuscht und kassiert

Vorsprung durch Betrug? Autokonzerne und die Abgasaffäre. Kommentar von Stephan Krull

Stephan Krull

Vorsprung durch Technik, lautet der zentrale Audi-Werbespot. Jetzt sieht es eher so aus, als basiere der Erfolg der Premiummarke der Volkswagen AG auf Betrug. Konzernboss Rupert Stadler sitzt in Untersuchungshaft. Und ist selber schuld. Soll er doch versucht haben, Zeugen und Mitbeschuldigte zu beeinflussen und so die Ermittlungen zu behindern: Verdunklungsgefahr.

Seine Kompagnons in Vorstand und Aufsichtsrat sind gleichermaßen verantwortlich. Sie haben ihn gewähren lassen. Und es wird deutlich, dass nicht etwa Ingenieure ohne Wissen der Topmanager Autos und Abgasmessungen manipuliert haben. Betrug hat sich in der Krise zum Geschäftsmodell entwickelt.

Ermittelt wird nicht nur bei VW und den Töchtern Audi und Porsche. Auch BMW und Daimler sind im Visier der Behörden: Fahrzeuge werden aus dem Verkehr gezogen, die Produktion teilweise gestoppt. Untersuchungen laufen bereits gegen den VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Dieter Pötsch, Vorstandschef Her...

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