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03.05.2018 / Feuilleton / Seite 10

Ohne Klaus Kinski

Wer darf sich emotional entwickeln und wer nicht? »7 Tage in Entebbe« von José Padilha

Markus Mohr

Am 27. Juni 1976 startete in Tel Aviv eine Passagiermaschine der Air France mit Ziel Paris. Ihre Entführung nach Entebbe durch westdeutsche und palästinensische Guerillas und ihre Befreiung durch eine israelische Spezialeinheit wurde schon mehrfach verfilmt. In drei Melodramen trat eine Riege von männlich-entschlossen agierenden Hollywoodstars, darunter Burt Lancaster, Anthony Hopkins und Charles Bronson, auf. In dem Film »Operation Thunderbolt« des israelischen Regisseurs Menahem Golan wird die Rolle des deutschen Luftpiraten und Mitglieds der Revolutionären Zellen Bonifatius »Boni« Böse in bis heute unerreichter Weise durch den diabolischen Klaus Kinski verkörpert.

Nun gibt es einen weiteren Spielfilm, produziert von der Britin Kate Solomon und gedreht von dem Brasilianer José Padilha,: »7 Tage in Entebbe«.

Böse wird diesmal von Daniel Brühl gespielt. Und ganz anders als Kinski sitzt der zu Beginn der Entführung nicht anständig frisiert mit Schlips und ...

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