03.05.2018 / Ansichten / Seite 8

»Die Stadt will Kapital aus Marx schlagen«

Trier vermarktet den 200. Geburtstag ihres größten Sohnes mit großem Aufwand. Nicht alle finden das gut. Ein Gespräch mit Konni Kanty

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Am 5. Mai jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Trier möchte seiner gedenken und hat dazu eine Menge aufgefahren. Was ist da eigentlich los?

Das wird ein großer Bahnhof werden. Wahrscheinlich dürfte soviel los sein, wie seit 50 Jahren nicht mehr, als die Stadt den 150. Geburtstag von Marx beging. Die SPD kommt zu einem Bundeskongress zusammen, zu dem nahezu die gesamte Parteispitze anrücken wird. Ex-Ministerpräsident Kurt Beck eröffnet als Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung die erneuerte Dauerausstellung des Karl-Marx-Hauses und Günther Jauch wird zu diesem Anlass die Geburtsurkunde von Karl Marx verlesen, die Jauchs Ur-Ur-Ur-Urgroßvater als zweiter Bürgermeister von Trier 1818 unterschrieben hat. Im Mittelpunkt steht aber am Samstag ein Bürgerfest zur feierlichen Enthüllung der Marx-Statue, die von der Volksrepublik China gestiftet worden ist. Dabei sollen auch der Vizeminister des chinesischen Informationsministeriums, der chinesi...

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