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26.04.2018 / Feuilleton / Seite 11

Schlimmer als im Kalten Krieg

Zwei Tänzern des Bolschoi-Balletts wurde die Einreise in die USA verweigert

Gisela Sonnenburg

»So etwas gab es nicht mal im Kalten Krieg«, erklärte das russische Außenministerium zum Fall Olga Smirnowa. Die weltberühmte Primaballerina des Moskauer Bolschoi-Balletts sollte am 19. April in New York auf der Gala des »Youth American Grand Prix« mit Jacopo Tissi als Pas-de-deux-Paar auftreten. Doch die USA verweigerten beiden das Einreisevisum. Ein beispielloser Vorgang in der Geschichte der bilateralen Beziehungen. Die Künste – gerade das Ballett – standen bisher in allen Zeiten der Spannung für Brückenschläge.

Smirnowa, Jahrgang 1991, ausgebildet in St. Petersburg, aber auch an...

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