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26.04.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Deutsche Industrie sieht schwarz

Schwerwiegende Folgen durch jüngste US-Sanktionen gegen Russland

Jörg Kronauer

Neben den Strafzöllen wird Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihren Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump wohl auch ein weiteres Thema anschneiden, das die deutsche Wirtschaft erheblich irritiert: die jüngsten US-Sanktionen gegen Russland. Im Unterschied zur Regierung von Barack Obama hat die Trump-Administration die Sanktionen nicht mehr mit der EU abgestimmt. Das hat zur Folge, dass womöglich weitreichende Kollateralschäden für deutsche Unternehmen entstehen – Ausfälle, die deutlich über die Exporteinbußen der Jahre 2014 und 2015 hinausgehen könnten.

Einige der drohenden Schäden hat der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft in einem längeren Positionspapier beschrieben. Demnach unterhalten mehr als 60 deutsche Unternehmen »intensive Geschäftsbeziehungen« zu Firmen, die einem der nun neu sanktionierten russischen Oligarchen gehören. Sie sind nun, wollen sie nicht sel...

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