13.02.2018 / Inland / Seite 2

»Antifaschisten sollen mundtot gemacht werden«

In Düsseldorf beginnt eine Serie von Prozessen gegen linke Neonazigegner. Gespräch mit Sascha H. Wagner

Markus Bernhardt

In den kommenden Wochen stehen in Düsseldorf gleich mehrere Antifaschisten vor Gericht, die friedlich gegen Veranstaltungen und Aufmärsche von Rechten protestiert haben. Am Mittwoch startet ein erster Prozess. Worum geht es?

Das Verfahren gegen Kaspar Michels richtet sich gegen einen engagierten Gewerkschafter, der unter anderem im antifaschistischen Bündnis »Düsseldorf stellt sich quer« (DSSQ) aktiv ist. Michels hatte im Rahmen des nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampfes im letzten Jahr gegen eine Podiumsdiskussion im Düsseldorfer Maxhaus protestiert, zu der auch die völkisch-nationalistische AfD eingeladen worden war. Sein einziges Vergehen war, dass er vor der Tür des Veranstaltungsortes stand und ein Schild mit der Aufschrift »Die AfD ist in Düsseldorf nicht willkommen« bei sich trug. Dafür sollte er einen Strafbefehl wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz zahlen, was er zu Recht ablehnte.

Ihre Partei kritisiert, dass ...

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