07.02.2018 / Feuilleton / Seite 14

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Re: Mussolini als Souvenir

Italiens faschistisches Erbe

Drei Souvenirgeschäfte im norditalienischen Predappio – Geburtsort Mussolinis – machen Riesenumsätze. Sie verkaufen alles, was das rechte Herz begehrt: Mussolini-Tassen, Whi te-Power-T-Shirts, Hitler-Büsten. Ziel vieler Faschisten ist auch ein nahe gelegenes Privatmuseum, das der Mussolini-Fan Domenico Morosini gegründet hat in der ehemaligen Villa des Duce. Der Bürgermeister der Stadt, Giorgio Frassineti, ein moderater Linker, kann gegen den Duce-Kult rechtlich wenig ausrichten. Er will ihn anders bekämpfen. Frassineti plant mitten in der Stadt, im ehemaligen Hauptquartier der Faschisten, ein Museum und Studienzentrum zum Totalitarismus zu errichten. Ach ja, der Totalitarismus.

Arte, 19.4...

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