22.11.2017 / Feuilleton / Seite 10

Schreyer, Heynowski, Reisch, Uljanow

Jegor Jublimov

Kurz vor seinem 90. am vergangenen Montag ist der von seinem Freund Kurt Maetzig liebevoll-ironisch »Inhaber einer gutgehenden Schriftstellerei« genannte Wolfgang Schreyer am 14. November nach jahrelangem Krebsleiden selbstbestimmt gestorben, wie der Rostocker BS-Verlag mitteilte. Seine über 40 Bücher, darunter überwiegend Abenteuerromane, geistreich und ironisch, an Tatsachen orientiert mit stark sozialkritischem Akzent, erschienen in mehr als fünf Millionen Exemplaren, wurden in acht Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt. Trotz manchen Zwists in der DDR entwickelte sich Schreyer ab 1990 zum hellsichtigen Kritiker der neuen Verhältnisse, wie man etwa seinem Buch »Zu guter Letzt« (2016) entnehmen kann.

Seinen 90. Geburtstag feiern konnte am Montag Walter Heynowski. Der Filmemacher von Weltruf (seine mit Gerhard Scheumann im...

Artikel-Länge: 2604 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe