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10.06.2017 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

Schoko-Matcha-Shake

Ina Bösecke

In »Sterben und Erben« (USA 1997) von Sidney Lumet werden die Patienten der Intensivstation nicht mit ihren Namen angeredet, sondern mit Nummern. Nummer fünf liegt zum Beispiel seit geraumer Zeit ohne Bewusstsein in seinem Bett. Er muss künstlich beatmet und ernährt werden. Ob er das gut findet oder lieber sterben würde, kann er nicht mehr mitteilen, eine Patientenverfügung von ihm gibt es nicht. Dafür hat er drei verschiedene Versicherungen, die eine Menge Geld für sein Weiterleben im Krankenhaus ausgeben.

Patient Nummer zwei hat keine Nieren mehr, darf nichts trinken und wünscht sich nichts sehnlicher, als zu sterben. Er ist nicht bewusstlos und kann seinen Wunsch, wenn auch mühsam, artikulieren. Nur interessiert es keinen. Die Angehörigen wollen auf Besserung seines Zustandes hoffen und ignorieren seinen Wunsch. Die Ärzte sind dafür da, Leben zu erhalten.

Der Film gibt sich kritisch. Die Dialoge der Ärzte, Anwälte, Krankenschwestern und Angehörigen sp...

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