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06.08.2002 / Inland / Seite 16

Ende der Welt

Nach vorläufigem Scheitern der Übernahme von Ruhrgas hält E.on trotzig am Fusionsplan fest

Klaus Fischer

Der Deal war großartig eingefädelt und machte aus Sicht des Energieriesen E.on auch Sinn: Europas größer Erdgashändler Ruhrgas wird Teil D des E.on-Imperiums und fortan ist man in Düsseldorf für den Kampf im internationalen Energiegeschäft gut aufgestellt. Um die Konkurrenz und die Kartellbehörden zu beschwichtigen, wollte sich E.on-Chef Ulrich Hartmann aus dem Wassergeschäft (Gelsenwasser) verabschieden. Man verzichtete auf die bundesweit führende Tankstellenkette Aral und war bereit, die Konzerntochter Degussa – einen der führenden Spezialchemiekonzerne weltweit – aufzugeben.

Aber Hartmann hatte wohl nicht mit derartig massiven Widerständen gerechnet. Erst verbot das Bundeskartellamt die Fusion, dann sprach sich die staatliche Monopolkommission ebenfalls gegen das Zusammengehen aus und als mittels Ministererlaubnis der Weg frei zu sein schien, muckten zwei kleinere Gashändler auf und die Firmenhochzeit war immer noch nicht vollzogen.

Nach dem vom...



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