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09.07.2002 / Feuilleton / Seite 0

Null zu eins

Die digitale Kunst ist auf der elften Documenta stark unterrepräsentiert

Martin Brust

Null oder eins, an oder aus, Strom fließt oder nicht - Grundlage aller Digitalisierung, nicht aber aller neuen Medien, denn dazu zählen auch Video oder Fernsehen, die digital sein können, aber eben nicht müssen. Unter diesen Voraussetzungen macht ein Rundgang über die elfte Documenta schnell deutlich: Das »Museum der hundert Tage« ist dominiert von den neuen Medien, digitale Kunst aber ist nur spärlich vertreten - null zu eins.

Der größte Teil der digitalen Beiträge findet sich in der Documenta-Halle, zum Beispiel Fareed Armalys Installation »From/To«. Die auf den Fußboden projizierte Struktur eines Steines dient hier als Navigationssystem für eine angeschlossene Computerinstallation, eine Datenbank mit Informationstexten zum Konflikt zwischen Israel und Palästina. Das offensichtlichste Problem: Es gibt nur einen handelsüblichen Rechner, der die Texte in sehr kleiner Schrift darstellt - wer sich tatsächlich auf die Sache einlassen will, muß viel Zeit i...

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