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30.05.2002 / Inland

Berliner Polizei unter Zugzwang

Polizeipräsident kündigt rasche Prüfung im Fall Khaled M. an. Staatsanwaltschaft ermittelt

Rüdiger Göbel

In den Fall des Polizeiopfers Khaled M. kommt Bewegung. Nach den jW-Berichten über den Überfall auf einen Palästinenser am Rande des Bush-Besuches nahm sich am Mittwoch endlich die Hauptstadtpresse und damit auch die Berliner Polizeiführung der Sache an. Der 34jährige Mann war in der vergangenen Woche nach eigenen Angaben während des Besuches von US-Präsident George W. Bush von mehreren Polizisten mißhandelt und schwer verletzt worden, als er mit einer Palästinafahne auf der Scharnweberstraße im Stadtteil Reinickendorf stand (siehe jW vom 27. und 28. Mai).

Während die Polizei auf jW-Nachfrage bisher von dem Vorgang nichts wissen wollte, äußerte sich nun Polizeipräsident Dieter Glietsch gegenüber dem SFB-Hörfunk. Er nehme die Vorwürfe »sehr ernst« und wolle sie »schnell und gründlich« prüfen. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete, die Staatsanwaltschaft untersuche Hinweise auf m...

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