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15.05.2002 / Ausland / Seite 0

Sturz ins Bodenlose

Krisenkaleidoskop Indonesien (III): Rasanter wirtschaftlicher Niedergang im Sog der »Asienkrise« 1997/98

Rainer Werning

Anfang 1998 belief sich Indonesiens Auslandsschuld auf annähernd 140 Milliarden US-Dollar und die Landeswährung Rupiah fiel ins Bodenlose. Hatte die US-Dollar-Rupiah-Parität im Sommer 1997 noch 1:2000 betragen, erreichte sie Ende Januar 1998 den historischen Tiefstand von 14550 pro Dollar. Spätestens zu diesem Zeitpunkt gaben sich besorgte Banker und Finanziers in Jakarta die Türklinke in die Hand. Immerhin ging es um das drängende Problem, wie das Land seinen Verpflichtungen nachkommen sollte, kurzfristig etwa 60 Prozent seines von Privatbanken und dem Staat angehäuften Auslandsschuldenbergs abzutragen. Auf »Empfehlungen« des IWF mußte Jakarta, um überhaupt Überbrückungskredite zu erhalten, die bis dato geltende Höchstgrenze einer 49prozentigen ausländischen Kapitalbeteiligung an indonesischen Unternehmen aufheben, das Handelsmonopol für landwirtschaftliche Produkte aufbrechen, die Nationale Logistikbehörde (Bulog) entflechten und das Bankwesen grundlege...

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