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29.06.2016 / Ausland / Seite 7

Polens Regierung kalt erwischt

Warschau verliert durch den bevorstehenden »Brexit« einen mächtigen Verbündeten

Reinhard Lauterbach, Poznan

Das Ergebnis der britischen Volksabstimmung zum EU-Austritt hat die politische Klasse Polens auf dem falschen Fuß erwischt. Fast eine Million Polen lebt und arbeitet in Großbritannien, ihre Reintegration in den polnischen Arbeits- und Wohnungsmarkt würde die Regierung vor ungeplante Großaufgaben stellen. Doch das ist nicht die Hauptsorge, denn an dieser Front dürfte zunächst Ruhe herrschen. Nicht einmal die nationalistische UKIP hat gefordert, die bereits im Lande lebenden osteuropäischen Migranten aus Großbritannien auszuweisen. Das wesentlich größere Problem sehen polnische Politiker innerhalb der EU auf ihr Land zukommen. Mit Großbritannien hatte Polen in Brüssel für alle seine europapolitischen Agenden einen mächtigen Verbündeten: für die antirussische Positionierung der EU, für ihre neoliberale Ausgestaltung nach innen, und nicht zuletzt war das Vereinigte Königreich einer der größten Finanziers der EU-Strukturfonds, aus denen seit 2004 Hunderte von ...

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