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19.04.2002 / Inland

IG Chemie erfreut den Kanzler

Tarifrunde in der Chemieindustrie beendet. 3,3 Prozent Lohnerhöhung. Druck auf IG Metall

Daniel Behruzi

Wie schon im Jahr 2000 ist die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) in der diesjährigen Tarifrunde vorgeprescht und hat einen Abschluß bei den Verhandlungen für die rund 580000 Beschäftigten der westdeutschen Chemieindustrie erzielt. Der geschlossene Tarifvertrag sieht Lohn- und Gehaltserhöhungen in einem Gesamtvolumen von 3,6 Prozent vor. Davon werden 0,3 Prozent für die Kosten des gemeinsamen Entgelttarifvertrags von Arbeitern und Angestellten abgezogen, so daß die reale Lohnerhöhung lediglich bei 3,3 Prozent liegt. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 13 Monate. Für den ersten Monat werden die Entgelte pauschal um 85 Euro erhöht.

Schon während der Verhandlungen war die IG BCE von ihrer ursprünglichen Forderung nach 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt abgerückt. Damit hat sie nun das wahr gemacht, was das Handelsblatt bereits am 8. April in einem Kommentar andeutete: Durch einen niedrigen Abschluß der Chemiegewer...

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