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17.05.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Noch ist es Schnickschnack

Big Data und Co: Als ob die Realität nicht reichen würde – jetzt kommt die »virtuelle« dazu. Und die professionellen Informationssammler dürfen sich freuen

Joachim Jakobs

Brillen schärfen die Sicht auf die Dinge. Sie können auch neue Visionen schaffen, Fernsehgeräte oder Monitore ersetzen. Allerdings ist dabei der Mensch immer noch Zuschauer. Ambitionierter sind solche, mit denen man in die »virtuelle Realität« (VR) eintauchen kann. Die »Schwarmintelligenz«, bei der durch kollektives Datensammeln und ungehinderte Kommunikation neue Erkenntnisse gewonnen werden sollen, rückt damit näher.

In das Display dieser modernen »Gadgets« (mehr oder weniger sinnvolles elektronisches Zubehör) der IT-Branche wird dabei eine Umgebung projiziert und die Kopfbewegung des Brillenträgers berücksichtigt. Er kann mit einem »Datenhandschuh« virtuelle Gegenstände »anfassen« und »fühlt« dabei, ähnlich wie im wahren Leben, etwa Wolle, Stein oder Metall. Ist zusätzlich die »Kraftrückkopplung« implementiert, fühlt sich das Virtuelle auch noch entsprechend schwer und dicht an. So lässt sich der Datenhandschuh mal leichter, mal stärker verformen. Außer...

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