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10.02.2016 / Feuilleton / Seite 11

Die ewige Ironie

Sympathie für Terrorismus: Der Spielfilm »Suffragette« über die Frauenbewegung im London von 1912

Peer Schmitt

London, 1912. Wieder einmal schwere Zeiten für das Empire. Die Liberalen waren zwar am Ruder, heftige Arbeitskämpfe dennoch an der Tagesordnung. Die Iren schienen auch endgültig die Schnauze voll zu haben; was wollte man von vaterlandslosen Arbeitstieren anderes erwarten? Dann lief das Fass über. Ausgerechnet die Weiber muckten auf, demonstrierten massenweise, schmissen Schaufensterscheiben ein und zündelten an nützlichen Briefkästen herum. Selbst Landhäuser amtierender Minister, Golfplätze und Pferderennbahnen wurden nicht verschont.

Was wollten die Weiber bloß? Das Wahlrecht. Das wollten sie schon mehr als ein halbes Jahrhundert lang. Das musste man nicht groß ernst nehmen. Das war lange genug nichts weiter als das Hobby von gelangweilten höheren Töchtern und unbefriedigten Blaustrümpfen gewesen. Plötzlich aber waren auffällig viele Weiber außer Rand und Band. Die höheren Töchter waren militant geworden und hatten sich unerwarteterweise jede Menge Kamera...

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