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28.10.2015 / Inland / Seite 5

Der Anfang vom Ende

Bundesregierung zahlt Energiekonzernen Millionen, damit Braunkohlemeiler vom Netz gehen können. Lausitzer Bürgermeister wollen dagegen weitere Tagebaue

Bernd Müller

In den nächsten Jahren gehen acht Blöcke verschiedener Braunkohlekraftwerke schrittweise vom Netz. Darauf hat sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Wochenende mit den Energiekonzernen RWE, Vattenfall und Mibrag geeinigt. Die Kosten trägt der Verbraucher. Während Umweltorganisationen darin den Anfang vom Ende der Braunkohleverstromung sehen, warnen die Bürgermeister von 21 Kommunen in der Lausitz vor der Verarmung einer ganzen Region.

Die Einigung sei notwendig, erklärte Gabriel, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Aber auch für Beschäftigte und Unternehmen sei damit eine tragbare Lösung gefunden. Das Signal sei klar, sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umweltorganisation Germanwatch: Mit der Einigung sei nun das Ende der Braunkohleverstromung eingeleitet worden.

In dem Referentenentwurf zum »Strommarkt 2.0«, welcher jW vorliegt, ist festgehalten, dass in den Jahren bis 2019 acht Kraftwerksblöcke mit einer...

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