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10.11.2001 / Ausland / Seite 0

Die »Architekten des Guten«

In Washington dirigiert der Pentagonische Block den Feldzug gegen das »Böse«

Rainer Werning

Als US-Präsident George W. Bush am 20. Januar 2001 vereidigt wurde, kam mit ihm ein Kabinett an die Macht, das für die Kontinuität des Alten bürgt, in vielerlei Hinsicht jedoch eine aggressivere militärische Haudegenpolitik verficht. Die Terroranschläge in New York und Washington haben vor allem letzterer einen mächtigen Schub verliehen.

Die Bush-junior-Administration stützt sich auf Senioren des sogenannten Pentagonischen Blocks um Vizepräsident Dick Cheney, Außenminister Colin Powell, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und die Nationale Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice. Die erste außenpolitische Amtshandlung dieses Blocks bestand darin, Nordkorea das alte Schurkenstaat-Etikett anzuheften und die VR China zum »strategischen Feind« zu erklären. Eine markante Abkehr von jener Politik, die Vorgänger William Clinton in den letzten Wochen seiner Amtszeit einfädelte. Vor allem was die Politik gegenüber Pjöngjang betraf. Die damalige Außenministerin ...

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