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05.01.2015 / Ausland / Seite 7

Das Ende eines imperialen Traums

Mumia Abu-Jamal

Mit militärischem Zeremoniell und der Übergabe von Truppenfahnen wurde jetzt ein Schlusspunkt unter eine Ära der Geschichte Afghanistans gesetzt. Offiziell gehen mit dem kürzlich proklamierten »Ende der Kampfhandlungen« seitens der ISAF-Truppen 13 Jahre eines imperialen Krieges zu Ende. Was am 7. Oktober 2001 durch die massiven Luftschläge der US-Air Force begann, endete nun in aller Stille. Die Versprechen der Politiker, die Voraussagen der NATO-Militärs, Oberhand zu gewinnen über die Taliban – nichts als heiße Luft.

In Afghanistan, dem legendären »Friedhof der Imperien«, hat sich rein gar nichts verändert, jedenfalls nicht zum Besseren. Das Land am Hindukusch wird seit der militärischen Intervention und Besetzung als zutiefst fremdenfeindlich angesehen. Und möglicherweise wird das noch schlimmer werden. Auch die Korruption ist nicht zurückgegangen, sondern immens angestiegen, seit die USA das Land mit über einer Billion US-Dollar überflutet haben....

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