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14.11.2014 / Ausland / Seite 6

Zuviel Heimlichkeit

Niederländische Untersuchungskommission zum MH-17-Absturz kommt nicht voran

Gerrit Hoekman

Seit dem Absturz des Malaysia-Airlines-Flugs MH17 am 17. Juli über der Ostukraine liegt tiefe Trauer über den Niederlanden. 298 Menschen starben damals, die meisten von ihnen kamen aus dem Königreich. Bei der offiziellen Gedenkfeier am vergangenen Montag in Amsterdam, an der Politiker, Angehörige und die Königsfamilie teilnahmen, war einmal mehr zu spüren, wie schwer getroffen das Land ist: »Der ganze Saal weint«, titelte die Tageszeitung De Volkskrant. Selbst die sonst immer um Contenance bemühten Majestäten konnten die Tränen nicht zurückhalten. Doch in die Trauer mischt sich langsam Wut. Die Angehörigen der Opfer wollen endlich wissen, was an jenem 17. Juli am Himmel über dem Donbass wirklich passiert ist und wer die Verantwortung für den Abschuss der Boeing 777 trägt.

»Wir werden nicht ruhen, bis die Schuldigen ihre gerechte Strafe bekommen«, hatte Ministerpräsident Mark Rutte kurz nach dem Absturz versprochen und den Untersuchungsrat beauftragt, die...

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