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04.09.2001 / Inland / Seite 0

Letzte Zuflucht Kirche

Baden-Württemberg: Harte Linie von Innenminister Schäuble bei Kirchenasylen

Martin Höxtermann

Sechs Monate nach der Landtagswahl bleibt die baden- württembergische Landesregierung gegenüber den rund achtzig Kirchenasyl-Flüchtlingen im Südwest-Staat bei ihrer harten Linie: Alle abgelehnten Asylbewerber müssen raus, erklärte Landesinnenminister Thomas Schäuble (CDU). Nach Angaben seines Ministeriums befinden sich zur Zeit acht Flüchtlingsfamilien mit insgesamt 32 Menschen in Obhut baden-württembergischer Kirchengemeinden. Die inoffizielle Zahl ist freilich höher. »Die meisten Kirchengemeinden, die einem ausreisepflichtigen Flüchtling Unterschlupf gewähren, wollen keine Öffentlichkeit, um die Verhandlungen mit den Behörden nicht zu gefährden«, berichtet Johannes Flothow vom Diakonischen Werk in Stuttgart.

Die Zahl der Kirchenasyle hat sich seit vergangenem Jahr kaum verringert. Hatte man im Frühjahr noch gehofft, die schwarz-gelb geführte Landesregierung würde nach der Landtagswahl und dem Ausscheiden der Reps aus dem Landesparlament eine etwas humane...

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