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16.08.2001 / Feuilleton / Seite 0

Elementarkunst

Das Mögliche im Wirklichen: Werner Stötzer stellt in Berlin aus

Andreas Wessel

Anstatt den Beginn eines ruhigeren Lebensabschnittes zu markieren scheint der 70. Geburtstag im vergangenen April (siehe jW vom 2.4.01) den Bildhauer Werner Stötzer zu ungeahnter Produktivität animiert zu haben. Neben der Arbeit an einer tonnenschweren, weit überlebensgroßen Pietá für Würzburg, seiner bislang größten Einzelskulptur, läßt er nicht nach, sich ständig in kleinen und mittleren Formaten der menschlichen Figur in Stein, Ton und Kohlestrich zu vergewissern. Heute wird in Berlin eine Ausstellung eröffnet, die neben Zeichnungen und Bronzen ausschließlich neuentstandene Steinskulpturen der letzten Wochen und Monate zeigt, alle erstmals öffentlich zu sehen. Die Skulpturen tragen oft noch die Spuren der unmittelbaren Arbeit am Stein als Kohle- oder Graphitstriche, die dem Bildhauer helfen, sich über die nächsten Arbeitschritte klar zu werden. Diese stehengelassenen Zeichen des Werkprozesses verstärken im ersten Moment den Eindruck des Infinito, des U...

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