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08.08.2001 / Inland / Seite 0

Koch: »Niemanden verhungern lassen«

Sozialhilfe ist kein Schwarzgeld - Hessens Ministerpräsident will streichen

Thomas Klein, Wiesbaden

Bis vor kurzem war Hessens Ministerpräsident Roland Koch vor allem wegen der CDU-Schwarzgeld-Affäre in den Schlagzeilen. Immerhin hatte die hessische CDU nicht nur in einem ausländerfeindliche Stimmungen schürenden Landtagswahlkampf auf trübe Finanzquellen zurückgegriffen. Auch Koch selbst konnte im letzten Jahr nachgewiesen werden, daß er ein fingiertes Darlehen in den Rechenschaftsbericht seiner Partei hatte einfügen lassen.

Dieser Tage hat sich Koch selbst in die Schlagzeilen katapultiert. Es geht wieder um Geld. Mitgebracht hat er von einer Dienstreise durch Hessens US-Partnerstaat Wisconsin Vorstellungen von einer Sozialhilfereform. Geht es nach den Wünschen des CDU-Mannes, soll Hessen zum Experimentierfeld für US-Modelle bei der Gewährung von Sozialhilfe werden. Vor Jahren wurde das Sozialhilfesystem in Wisconsin umgebaut. Dabei sieht das Programm »Wisconsin Works« (W-2) vor, daß Sozialhilfeempfänger sich unter strenger Beobachtung um einen Job bemüh...

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