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20.07.2001 / Ausland / Seite 0

Der Puebla-Panama-Plan

Chiapas als Trojanisches Pferd. Das Entwicklungsprogramm für den Süden Mexikos spielt dem US-Wirtschaftsimperialismus in die Hände

Yvonne Zimmermann

Als Schritt zur Überwindung der Ungleichheiten in Mexiko präsentiert die Foxsche Regierung den Plan Puebla-Panama. »Das Programm ist die große Gelegenheit, die Zweiteilung Mexikos in einen fortschrittlichen, modernen Norden und einen vernachlässigten Süden hinter uns zu lassen«, erklärte Florencio Salazar Adame, Koordinator des Projekts, im Gespräch mit der Zeitschrift Siempre. In den südlichen Staaten Mexikos ist die Anzahl der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen prozentual doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. Hier sind die Kindersterblichkeit und die Analphabetenrate die höchsten in Mexiko, und ein Großteil der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Der durchschnittliche Lohn beläuft sich auf die Hälfte des Existenzminimums.

Die Tendenz zur Verarmung der mexikanischen Bevölkerung hat seit der Unterzeichnung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) vor sieben Jahren zugenommen. Durch das Freihandels...

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