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26.01.2001 / Inland / Seite 0

Trittins KB-Spuren

Grünen-Aufstieg und DDR-Fall besiegelten Ende des Kommunistischen Bundes

Reimar Paul

Nicht nur Jürgen Trittin war drin. Auch andere mehr oder weniger prominente Zeitgenossen und -genossinen gehörten in den siebziger bzw. frühen achtziger Jahren dem Kommunistischen Bund (KB) an: Die Ex-Grünen- Spitzenfunktionäre Rainer Trampert und Thomas Ebermann, die PDS-Politikerinnen Ulla Jelpke und Andrea Lederer, oder auch ND-Chefredakteur Jürgen Reents.

Der KB wurde 1972 in Hamburg gegründet, und die Hansestadt blieb auch stets seine stärkste Bastion. Aber auch in Göttingen, Bremen, Westberlin, Hannover, Nürnberg, Frankfurt am Main sowie im Ruhrgebiet verfügte die Organisation zeitweise über einigen Einfluß in der Linken. Die KB-Zeitung arbeiterkampf (Kürzel: ak) erreichte - bei vierzehntägiger Erscheinungsweise - 1977 und 1978 Auflagen von rund 20 000 Exemplaren. Dazu zirkulierten zeitweise die Jugendzeitschrift Rebell, die Internationale sowie diverse Therorieschriften.

Im Vergleich zu den anderen damaligen so genannten »K-Gruppen« wie dem KBW, der ...

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