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21.05.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Aasgeierfonds

Argentinien wehrt sich vor US-Gericht gegen Zahlung von 1,33 Milliarden Dollar an Investmentgesellschaften

Fernando Krakowiak, Buenos Aires
Argentinien erreichte im Jahr 2005 die größte Umschuldung seiner Geschichte. Die damalige Regierung von Néstor Kirchner verhinderte dadurch den sozialen Kollaps. Nun droht ein bevorstehendes Urteil eines Berufungsgerichts in New York, diesen Erfolg zunichte zu machen. Der US-Bezirksrichter Thomas Griesa hatte das Land im Februar 2012 zu einer Milliardenzahlung an eine Gruppe von Hedgefonds verpflichtet. Diese hatten nach dem Staatsbankrott Argentiniens 2001 mehrere Umschuldungsangebote abgelehnt und in den USA auf die Rückzahlung von 1,33 Milliarden US-Dollar (etwa eine ­Milliarde Euro) geklagt. Argentinien legte Berufung gegen die Entscheidung ein, über die nun in New York entschieden werden soll.

Dabei steht für das Land am Río de la Plata mehr auf dem Spiel als die 1,33 Milliarden. Sollte Buenos Aires die Spekulanten bedienen müssen, droht der gesamte Schuldenschnitt von 2005 ungültig zu werden: Auch die Gläubiger, die diesen bereits akzeptiert hatten...

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